Essen von daheim Tag 6: "in den Brombeeren"

In den Eberstädter Streuobstwiesen ist jetzt Brombeerzeit.
In den Eberstädter Streuobstwiesen ist jetzt Brombeerzeit.

Gestern habe ich einen schreibfreien Tag eingelegt - muss auch mal sein, denn es sind schließlich Ferien! Mir erzählt eine Freundin beim Kaffee trinken, dass in diesem Jahr ein gutes "Brombeerjahr" sei und weckt damit sofort meinen Sammeltrieb. Ich nutze daher den heutigen Tag, um auf Beerenjagd zu gehen und diese zu Marmelade weiter zu verarbeiten. Genaue Ortsangaben kann ich dabei nicht machen, irgendwo in Eberstadt abseits der hoch frequentierten Wege. Mit dem Beeren sammeln ist es ähnlich wie beim Pilze suchen: die besten Stellen werden natürlich nicht verraten. Auch sonst ist das Brombeeren pflücken nichts für zimperliche Gemüter: zum einen die Stacheln und zum anderen wachsen leider rund um jede Brombeerhecke dichte Brennnesseln. Die Beeren wollen hart erarbeitet werden.

Die Schüssel füllt sich langsam aber sicher mit den leckeren Beeren.
Die Schüssel füllt sich langsam aber sicher mit den leckeren Beeren.

Nach ca. einer Stunde habe ich genug Beute für eine paar Gläser Marmelade gemacht. Die Finger sind blau und verstochen, aber die Vorfreude auf den frisch gekochten Fruchtaufstrich macht dies wieder wett. Mal wieder gibt es eine Grenze für das regionale Experiment: Gelierzucker! Im Eberstäder Biolädchen "Kornmühle" erstehe ich ein Päckchen zumindest Bioware, wo auch immer dies her kommt - dafür sind die Beeren sogar um die Ecke gewachsen und selbst gepflückt. 100 %-regional funktioniert leider nicht, oder hat hierzu jemand eine Idee?

Omas flotte Lotte kommt zum Einsatz!
Omas flotte Lotte kommt zum Einsatz!

Kerne in der Marmelade finde ich nicht sooo lecker, darum hole ich die flotte Lotte aus dem Keller, die für so einen Zweck ideal ist. Das Fruchtfleisch wird herausgepresst, übrig bleiben nur die Kerne. Die Marmelade wird dann schön feinsämig, aber nicht so geleeartig, hätte man Saft genommen. Nach dem Durchpassieren geht eigentlich alles ziemlich schnell, die Fruchtmasse mit dem Gelierzucker und etwas Zitronensaft verrühren, aufkochen und nach ca. drei Minuten Kochzeit in die ausgespülten Gläser abfüllen.

Der Lohn für die Mühe: immerhin drei volle Gläser umwerfend leckere Brombeermarmelade.
Der Lohn für die Mühe: immerhin drei volle Gläser umwerfend leckere Brombeermarmelade.

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Kommentare: 3
  • #1

    Loni (Donnerstag, 04 August 2016 17:46)

    Ich bin stolz auf Dich und habe meine Freude an Deinem Ferienprogramm

  • #2

    Chelsey Didonna (Samstag, 04 Februar 2017 06:39)


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  • #3

    Kip Stockton (Montag, 06 Februar 2017 20:59)


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