Advent im Odenwald: Die schönsten Weihnachtsmärkte und alternative Tipps

Weihnachtsmarkt mal anders: private Höfe öffnen Ihre Tore in Habitzheim. (©odenwaldlust.de)
Habitzheim leuchtet: Adventlich geschmückte Hofreiten laden ein. (©odenwaldlust.de)

1. Advent: Habitzheim leuchtet

An diesem Wochenende ist es soweit: mit dem ersten Adventssonntag öffnen allerorts die Weihnachtsmärkte und Lemmingen gleich machen sich die Menschenmassen vom Glühweinduft angezogen auf den Weg in die Innenstädte. Auch im Odenwald gibt es sehr bekannte und wunderschöne Weihnachtsmärkte wie z.B. den Michelstädter Markt vor dem historischen Rathaus oder die Erbacher Schlossweihnacht. Dort reisen jedoch Busladungen voll Touristen an und drängen sich durch die meist kommerziellen Angebote der Buden. Ich habe mich heute auf den Weg gemacht auf der Suche nach etwas kleineren, stilleren Angeboten und meine erste Station ist Habitzheim in der Gemeinde Otzberg. 

 Samstags gegen 18:00 Uhr an geht es richtig los mit dem  "Storchenrichtfest", bei dem mit Feuerwerk ein großer Leuchtstorch illuminiert wird, der auf dem Schornstein des Brauerreiturms thront. Eine Bläsergruppe spielt und es werden traditionelle Weihnachtslieder gesungen, der Text mit Lichtbeamer auf das Dach des Hofguts projiziert. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an - sieht aber toll aus! Schon seit mehreren Jahren öffnen in "Hoatzm" die Höfe Lehmer, Brödder, Kluge und das Hofgut ihre Tore zu "Habitzheim leuchtet den Advent ein". Es gibt Groß-Umstädter Glühwein, köstlich duftendes Bio-Wildgulasch und Bio-Kürbissuppe gebraut im großen Kessel über dem offen Feuer. Kinder können in der Plätzchenwerkstatt kreativ werden oder aber Märchenvorlesern lauschen. Überall im Hof brennen Feuerkörbe, Fackeln und Kerzen - gefällt mir auf jeden Fall besser als bling-bling. Auch das Angebot der Stände ist mal was anderes: von selbst gestrickten Socken, über Holzdeko und Weihnachtsartikeln, vieles ist handgemacht.

Wer Lust bekommen hat, kann am Samstag, 30.11 und Sonntag 1.12. über die Habitzheimer Höfe schlendern -  oder im nächsten Jahr am ersten Adventswochenende wiederkommen - ein Besuch lohnt sich wirklich: Mehr Infos auf Facebook unter: Habitzheim leuchtet den Advent ein

7. und 8. Dezember Weihnachtliches Hoffest bei HiLo Arts & Craft in Groß-Bieberau

Mein besonderer Tipp für für alle die noch ein Geschenk "made in Odenwald" suchen: Am 7. und 8.12. gibt es bei "Hilo Arts & Craft" in Groß-Bieberau bei  Glühwein und Bewirtung die gemütliche Gelegenheit, besondere Schmuckstücke für den eigenen winterlichen Garten zu finden oder auch noch ein individuelles Geschenk zu erstehen. Wunderschöne handwerklich hergestellte Holzskulpturen oder praktische Gebrauchsgegenstände aus Odenwälder Apfel- Eichen- oder Nussbaumholz von der Holzmanufaktur Simon Lortz.

4. Advent: Weihnachtsbaum selbst schlagen auf dem Hottenbacher Hof

Ja, man kann seinen Weihnachtsbaum auch im Bau- oder Supermarkt kaufen. Aber wo kommt er her, ist er auch frisch? Mehr Spaß macht es auf jeden Fall sich mit Säge oder Axt zu bewaffnen (können auch vor Ort ausgeliehen werden) und einen Baum selbst zu schlagen. Das geht ganz wunderbar auf dem Hottenbacher Hof bei Klein-Bieberau - die Weihnachtsbäume - zu 80 % Nordmanntannen (aber auch Rot-, Blaufichten oder Colorado-Tannen) sind direkt auf dem Hof gewachsen. Ab dem ersten Advent ist jeweils von 10-17 Uhr geöffnet, am 24.12,  für ganz Späte sogar noch bis 12.00 Uhr. Wer sich den Umgang mit Säge und Axt nicht zutraut, kann natürlich auch einen bereits fertig vorbereiteten Baum aussuchen.  Am letzen Adventswochenende (18.12.)  ist die Scheune adventlich geschmückt und es gibt Würstel, heiße Suppe sowie Kaffee und Kuchen. Gerade mit Kindern ein tolles Erlebnis! Mehr Infos auf der Webseite:  Hottenbacher Hof 

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Kommentare: 1
  • #1

    Tim (Montag, 23 Januar 2017 19:04)

    Schöner Post!

    LG Tim